Kulturstufentheorie

(Es gibt bereits die Kulturstufentheorie von Hans Bobek, siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Kulturstufentheorie. Hier wird unter dem gleichen Namen ein anderer Ansatz verfolgt.)

 

1. Unsere Leitideale: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit

1 Die Freiheit steht außer Frage – für uns. Andere stellen nicht nur ihre, sondern auch unsere Freiheit in Frage. Es gilt der Satz: Die Freiheit muss täglich neu erkämpft werden!

2 Eigentlich steht auch die „Gleichheit“ für uns außer Frage. Die Gefahr, der sich unsere Freiheit ausgesetzt sieht, bedingt aber einen anderen Gleichheitsbegriff als den, welchen wir traditionell pflegen – nämlich einen, der auf der hier formulierten Kulturstufenthorie basiert.

3 Ohne Bekenntnis zu Freiheit und Gleichheit macht das Ideal der Brüderlichkeit überhaupt keinen Sinn. Ein derartiges Bekenntnis kommt aber nur auf der obersten Kulturstufe überhaupt vor. Brüderlichkeit von uns zu Mitgliedern anderer Kulturstufen verläuft einseitig.

 

2. Welches sind die Kulturstufen?

Kulturstufe 1: ist der „Westen“ im weiteren Sinne. Kennzeichnend für Kulturstufe 1 ist, dass sowohl das technische als auch das moralische Niveau dort am höchsten entwickelt ist. Es gibt aber auch Übergangsbereiche zu Kulturstufe 2, etwa in Süd- und Südosteuropa.

Kulturstufe 2: umfasst Länder, in denen zwar das technische Niveau einigermaßen bis ansatzweise gut entwickelt ist, das moralische Niveau aber zu wünschen übrig lässt (es wird bewusst kein Unterschied zwischen Regierung und Bevölkerung oder zwischen sozialen Klassen gemacht, „jedes Volk hat die Regierung, die es verdient“).

In Kulturstufe 2 befinden sich Russland, die islamischen Länder, der größte Teil Asiens und Lateinamerika. Die Gesellschaften dieser Länder zeichnen sich durch einen hohen Grad an Korruption und sozialen Spannungen aus. Auch die technische Innovationsfähigkeit dieser Länder bleibt hinter der von Kulturstufe 1 zurück. Selbst wenn einige dieser Gesellschaften nach außen friedlich erscheinen, entwickeln sie aufgrund der bei ihnen umlaufenden „Werte“ (Zeev Sternhell im SPIEGEL-Interview Nr. 28/2014, S. 130 zu Russland: „Ein zugespitzter Nationalismus, …, der Kult von Gewalt und Virilität, die Verachtung des Liberalismus, die Polemik gegen die westliche Dekadenz, eine skrupellose Lügenpropaganda.“) ein auch nach außen, auch gegen Kulturstufe 1, wirksames Aggressionspotenzial.

Kulturstufe 3: ist dadurch charakterisiert, dass in den betroffenen Gebieten weder Technik noch Moral funktionieren, oder höchstens in Ansätzen. Diese unterste Kulturstufe findet sich beispielsweise in Schwarzafrika. Armut und Korruption sind hier extrem, das oft sehr hohe Aggressionspotenzial bleibt aber auf die betroffenen Gebiete beschränkt.

 

3. Kulturelle Identität und Zuwanderung

In allen Kulturstufen werden die zugehörigen Werte durch Gesellschaft, Politik, Religion usw. den Heranwachsenden vermittelt. Es entsteht eine kulturelle Identität, die der erwachsene Mensch nicht oder nur sehr schwer abstreifen kann. Gleichzeitig werden in den Kulturstufen 2 und 3 die Ursachen für Armut und Konflikte in die Zukunft weitertransportiert. Das Leben dort bleibt deshalb unangenehm, vor allem, wenn Vergleiche mit dem Niveau von Kulturstufe 1 vorgenommen werden. Es erscheint also vielen Mitgliedern von Kulturstufe 2 und 3 ratsam, ihr Glück in der Zuwanderung zu Kulturstufe 1 zu sehen.

Dabei haben diese Menschen aber folgendes nicht bedacht: Aufgrund ihrer kaum veränderbaren kulturellen Identität bringen sie die Probleme, vor denen sie weglaufen, im Kopf in ihren neuen Aufenthaltsort in Kulturstufe 1 mit. Die Anpassung fällt ihnen dort sehr schwer. Wandern sie in genügend großer Zahl ein, entstehen Parallelgesellschaften innerhalb des Gebiets von Kulturstufe 1, die sich in ihren Werten auf die Herkunft der Mitglieder aus Kulturstufe 2 und 3 beziehen. Diese Parallel-Gesellschaftsbildung kann sich, wenn sie nicht unterbunden wird, unter Umständen durch mehrere Generationen von Zuwanderern ziehen.

Laut Polizeistatistik 2013, kombiniert mit anderen Quellen, wurde gegen knapp 2 % der deutschen Bevölkerung ohne muslimischen Anteil wegen Straftaten ermittelt (Rechenweg auf Anfrage, eigentlich schon eine üble Zahl, vor der Lektüre hätte ich eher 0,2 % erwartet). Bei den Muslimen in Deutschland liegt der Delinquenzanteil allerdings bei mindestens knapp 6 %, also dem Dreifachen.

Natürlich kann man jetzt umgekehrt argumentieren und sagen, bei 98 % bzw. 94 % handelt es sich um rechtschaffene, moralischen Appellen zugängliche Menschen.

(Eine Rechnung für nichtmuslimische Kulturstufe 2/3-Einwanderer wäre schwieriger machbar und wenig sinnvoll, da der Bezug zum Aggressionspotenzial einer gesamten Weltreligion fehlt. Fokus hier sind die Muslime). Sollten sich aber zum einen in Deutschland die Zahlenverhältnisse weiter zugunsten der Muslime verschieben, zum anderen aber durch fortgesetzte gesellschaftliche Bestätigung und Ermutigung die islamischen Wertvorstellungen weiter in den Mainstream verbreiten, ist eine Verschärfung der Situation vorprogrammiert. Wir dürfen außerdem nicht vergessen: Die angepassten, friedlichen Moslem-Familien sind die Brutstätten ihrer gewaltbereiten Söhne und Töchter, wie sie heute so häufig in ihren Heiligen Krieg ziehen.

Da die kulturstufenbedingten Probleme auf der Welt aber nicht weniger, sondern mehr werden, ist weiterhin mit einem kontinuierlichen Zuwanderungsdruck gegen Kulturstufe 1 zu rechnen. Bei der allgemeinen Reproduktionszurückhaltung der traditionellen Bewohner von Kulturstufe 1 ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Zahl der Zuwanderer aus Kulturstufe 2 und 3 sowie ihrer Nachkommen, die in Parallelgesellschaften weiterhin die Werte von Kulturstufe 2 und 3 vermittelt bekamen, eine deutliche oder sogar erdrückende Mehrheit erreicht.

Es ist sehr fraglich, ob diese Bevölkerungskonstellation dann noch die Fähigkeit hat, das bisherige technische und moralische Niveau zu halten. Langfristig besteht die Gefahr des Zusammenbruchs von Kulturstufe 1 und die „Warlordisierung“ der Bevölkerung in miteinander im Kampf liegende Gruppen unterschiedlicher ethnischer Herkunft, wie wir es aus vielen Ländern von Kulturstufe 2 und 3 gewohnt sind.

 

4. Praktische Konsequenzen aus der Kulturstufentheorie

Aus der Kulturstufentheorie leitet sich ab, dass das Gleichheitsideal der Aufklärung auf einem Missverständnis beruht. Beziehungsweise gilt es uneingeschränkt nur innerhalb von Kulturstufe 1!

Wer die Kulturstufe 1 bewusst vertritt, darf ohne falsche Scham von der Suprematie seiner und der Subalternität der anderen Kulturstufen ausgehen und den Vorwurf des Rassismus getrost an sich abprallen lassen.

Außenpolitisch bedeutet das, dass Länder aus Kulturstufe 1, insbesondere die Hegemonialmacht der Kulturstufe, die Vereinigten Staaten von Amerika, sich, wenn sie es für nötig halten, auch mit militärischer Gewalt in die Angelegenheiten von Ländern auf Kulturstufe 2 und 3 einmischen dürfen, weil die willkürliche, egoistische Anwendung von Gewalt, etwa unter der Devise „Krieg um Öl“, im Fall von Vertretern der Kulturstufe 1 von vornherein ausgeschlossen ist. Auch den Vorwurf der Kriegstreiberei dürfen bewusste Vertreter von Kulturstufe 1 getrost an sich abprallen lassen.

Dagegen sind der bewaffnete Widerstand aus Kulturstufe 2 und 3 gegen Kriegsaktionen durch Kulturstufe 1, ebenso wie Proteste innehalb von Kulturstufe 1 gegen solche Aktionen, illegitim!

Im Fall des Staates Israel gilt: Israel steht auf Kulturstufe 1, die umgebenden und besetzten arabischen Gebiete auf Kulturstufe 2. Die Gründung des Staates Israel war ein humanitärer Akt durch Kulturstufe 1, dem sich die auf Kulturstufe 2 stehende Sowjetunion vorübergehend angeschlossen hatte. Aus dem erwähnten Missverständnis des Gleichheitsideals heraus haben die USA in der Folgezeit die Auflösung der Kolonialreiche begünstigt und die Entstehung neuer, unabhängiger Staaten gefördert, nicht achtend der Tatsache, dass dadurch eine Mehrheit innerhalb der Vereinten Nationen von Vertretern der Kulturstufen 2 und 3 entsteht. Moralisch ist also nur die UN-Resolution zur Gründung des Staates Israel gerechtfertigt. Die israel-kritischen Resolutionen späterer Jahre sind es nicht!

Die „leidende“ arabische Bevölkerung Palästinas könnte „ihr“ Land ja verlassen, wen es ihr dort nicht mehr passt. Daran wird sie aber von den arabischen Staaten gehindert, die den Verbleib der „palästinensischen“ Bevölkerung an Ort und Stelle dazu benutzen, den muslimisch-arabischen Gesamtanspruch auf Palästina, und damit die Option auf die Zerstörung Israels, aufrechtzuerhalten.

Zur Lösung des Problems bleibt die Hoffnung auf einen zukünftigen amerikanischen Präsidenten, der im Nahen Osten gründlich aufräumt und auf dem Gebiet arabischer Staaten Siedlungsgebiete für die so genannten „Palästinenser“ einrichtet, wohin sie dann verbracht werden. Die Entfernung der „Palästinenser“ aus dem Gebiet Palästina ist eine unabdingbare Voraussetzung für Frieden im Nahen Osten.

Der so genannte „Arabische Frühling“ hat gezeigt, dass Demokratie nach dem Verständnis der Kulturstufe 1 in arabischen Ländern weitestgehend nicht möglich ist. Die Politik des o.a. hypothetischen amerikanischen Präsidenten muss also so aussehen, dass er in Arabien dem Westen gewogene Potentaten einsetzt, die sich zu Kulturstufe 1 bekennen, aber in ihren Methoden gegen die Opposition, soweit es sich dabei um gewaltbereite Vertreter der Kulturstufe 2 handelt (Traditionsaraber), auf solche dieser Kulturstufe angemessene Methoden zurückgreifen. Kurz: „Wir“ dürfen gewaltbereite Vertreter von niedrigerer Kulturstufen so behandeln, wie sie andere behandeln, oder behandeln würden, wenn sie könnten.

Die EU-Aufnahme von Ländern, die sich offen zu Kulturstufe 2 bekennen, kommt nicht im Mindesten in Frage!

Natürlich müssen wir darauf achten, nicht selbst auf Kulturstufe 2 zurückzufallen. Unser deutsches Asylrecht war nach den Erfahrungen mit dem auf Kulturstufe 2 zurückgefallenen Nazideutschland dafür konzipiert worden, Vertreter von Kulturstufe 1 aus zu Kulturstufe 2 gehörenden Ländern, die gegen Opposition entsprechend repressiv vorgehen, aufzunehmen. Aber dann wanderten aufgrund unseres Asylrechts massenhaft Vertreter von Kulturstufe 2 und 3 zu uns ein!

Die Einwanderer werden wir so schnell nicht wieder los. Wir können uns nur versuchsweise so gut als möglich abschotten und diejenigen, die durchkommen und bleiben, unter Assimilationsdruck setzen.

Natürlich müssen wir auch Versuchen entgegenwirken, unsere Kulturstufe 1 von innen zu zersetzen. Vielleicht ist dem Leser auch schon aufgefallen, dass die politische Linke keinen Versuch macht, unser „System“ zu verändern. Sondern sie will ihm durch Forderungen soziale Zugeständnisse abpressen, um es zu schwächen und am Ende ganz zu zerstören. Nach materialistischer Lehre soll sich aus dem dann entstehenden Chaos von selbst ein besseres System bilden. Über solches Denken kann man nur den Kopf schütteln. Nicht umsonst begünstigt die Linke die unkontrollierte Zuwanderung aus Kulturstufe 2 und 3, wo sie nur kann. Dabei benutzt die Linke die Zuwanderer nur, um das „System“ unter Druck zu setzen.

Ist für die Marxisten die Systemzerstörung Teil ihrer dialektisch-materialistischen Vorstellung, beruht dieses „Ziel“ für die Christen unter den Linken auf der in ihrer Religion enthaltenen masochistischen Grundtendenz. Hätten diese Knallköpfe irgendwann „Erfolg“, wäre nicht ein besseres „System“, sondern der Rückfall auf Kulturstufe 2 oder gar 3 die Folge.

Hat das Christentum eine masochistische, so hat der Islam eine sadistische Grundtendenz. Der Islam gehört nicht zu Deutschland, auch wenn öffentlich z.B. von einem gescheiterten Bundespräsidenten das Gegenteil angenommen wird, denn der Islam ist niemals einfach nur „zugehörig“. Der Islam kennt nur Herrschaft oder Unterwanderung. Eine „Emporkultivierung“ von Muslimen zu Kulturstufe 1 setzt einen Bruch mit den islamischen Grundsätzen voraus (Ali Ahmad Said Esber „Adonis“ im SPIEGEL-Interview Nr. 51/2014, S. 134, rechnet laut Eingangstext „mit der Illusion ab, es könne in seiner Heimatwelt eine fortschrittliche Revolution ohne einen radikalen Bruch mit dem Islam geben.“). Liberale „Moslems“ gelten ihren „Glaubensgenossen“ als schlechte Moslems, als Ungläubige, und werden von ihnen genauso verfogt und unterdrückt wie nominell Ungläubige. Der Islam steht auf Kulturstufe 2, er kann nicht anders.

(Die weiter geäußerten Ansichten von Sternhell und Adonis werden vom Verfasser eher schnittmengenhaft geteilt. Wo sie aber Recht haben, haben sie Recht.)

Unsere Freiheit, und vielleicht ein bisschen Sozialstaat, sind alles, was wir haben, bzw. was jeder genießen kann, der das Glück hat, sich auf Kulturstufe 1 aufzuhalten. Vielleicht bleibt oder wird es uns wieder bewusst, wie angenehm das Leben in dieser Freiheit ist. Bzw. wie unangenehm der Verlust dieser Freiheit werden würde. Vielleicht können wir uns entschließen, etwas dazu beizutragen, den Zusammenbruch von Kulturstufe 1 zu verhindern. Oder wenigstens zu verzögern.